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ROLAND TB-3 Synthesizer / Bild: Amazon.de

ROLAND TB-3 Synthesizer / Bild: Amazon.de

Der relativ neue TB-3 Touch Bassline – Synthesizer aus der Aira-Serie von Roland® arbeitet (wie auch der TR-8 Drumcomputer) mit der sogenannten ACB-Technologie (Analogue Circuit Behaviour).  Es wird hiermit eine originalgetreue Nachbildung der TB-303 Sounds erreicht, einem Kultgerät TB-303 aus dem Jahr 1981/1982. Insbesondere die Sägezahn- und Rechteck Oszillator-Wellenformen der originalen TB-303 werden mit dem neuen Modell sehr authentisch nachgebildet, es gibt jedoch bei der TB-3 noch eine Vielzahl weiterer Sounds und zahlreiche Funktionen, welche in der TB-303 damals nicht integiert wurden. Man hat nun ein drucksensitives Touch Pad, sowie insgesamt 134 neu gestaltete Sounds (inklusive der originalen TB-303-Wellenformen), sowie verschiedene Lead-Sounds, Bass-Sounds und diverse Soundeffekte. Die Tempo-Steuerung (BPM/ beats per minute) verfügt über einen Shuffle-Effekt und eine praktische Tap Tempo-Funktion.

Über ein LED-Display mit 7 Segmenten und 3 Zeichen lassen sich verschiedene Funktionen ablesen, wodurch die Bedienung der TB-3 im Vergleich zur TB-303 vereinfacht wird. Man kann nun zwischen der Pattern-Aufnahme und dem Pattern-Playback stufenlos umschalten, eine 16-Schritt-Anzeige dient hier als zusätzliches Hilfsmittel bei der Pattern-Aufnahme.

Bassline – Synthesizer mit 134 Presets

Neben den bekannten Sounds der TB-303 verfügt die TB-3 über ingesamt 134 Preset-Sounds, die in verschiedenen Bänken (A,B,C und D) unterteilt wurden. Die aktuellste Firmware ist momentan die Version 1.10 (TB-3 System Program).

Roland TB-3 Touch-Bassline Synthesizer / Bild: Eigenfotografie

Roland TB-3 Touch-Bassline Synthesizer

Es sind insgesamt bis zu 32 Schritte pro Pattern einstellbar, auch eine manuelle Eingabe der Einzelschritte oder in Echtzeit über das Touch Pad ist dabei möglich. Um unterschiedlich lange Phrasen zu erzeugen, kann man die Schrittlänge auch während des Playbacks verändern. Die einzelnen Pattern lassen sich auch per Copy-Funktion kopieren und an einer anderen Stelle wieder einfügen. Der Synthesizer hat druckempfindliche und hell leuchtende Touch Pads.

Hiermit können Patterns live aufgezeichnet und abgespielt werden können. Man kann dabei die Tonhöhe und die Lautstärke steuern und das Filter manipulieren. Eine Modulationen kann durch das Drücken eines Pads hinzugefügt werden. Auch die Hüllkurven-Modulation und die Abklingphase (Decay) können dabei mit einem Finger gesteuert werden. Über eine Gestensteuerung kann ein Umschalten des Patterns, eine Transponierung und ein Bilden von Pattern-Ketten durchgeführt werden, welche dann nacheinander ablaufen. Ich habe die TB-3 zusammen mit dem neuen JD-XI Synthesizer per Midi mit einer MPC verbunden und ein kurzes Instrumental in wenigen Minuten erstellt, welches Ihr Euch unten anhören könnt. Dabei übernimmt die TB-3 einen effektlastigen Sound aus der Bank B (Preset). Bank A beinhaltet originalgetreue Sounds der TB-303, in Bank B befinden sich Bass-Sounds, Bank C hat verschiedene Lead Sounds und Bank D bietet recht viele SFX.

Weitere technische Details und Spezifikationen findet man u.A. auf der Herstellerseite, das Gerät kann momentan z.B. im Onlineshop bestellt werden. Hier noch das Demo von mir, in dem die TB-3 zum Einsatz kam, viel Spass beim Musikmachen!

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