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Laptop Kühler 12-17 Zoll mit 2 Lüfter und LEDs / Bild: Amazon.de

Cooling Pad mit 2 Lüfter / Bild: Amazon.de

Willkommen zu meinem neuen Artikel über das Notebook – Cooling Pad. Es ist nun schon einige Jahre her, als mein erstes Notebook einen Hitzeschaden erlitten hat. Ich hatte damals ein kleines 15 Zoll Notebook, was auch sehr häufig genutzt wurde. Eines Tages ging das Gerät einfach aus und es hat stark verbrannt gerochen. Zu der Zeit habe ich den Fehler gemacht, daß ich das Notebook (damals noch als Laptop bekannt) auf den Fußboden (Teppich) gestellt habe. Dadurch konnte die Abwärme nur sehr schlecht nach aussen geleitet werden. Es gab einen Hitzestau und sowohl die Festplatte, als auch weitere Bauteile sind regelrecht durchgeschmort. Generell ist die Hitzeentwicklung bei Notebooks ein Problem. Auch mein recht neues Asus 17 Zoll – Notebook wird an der Unterseite recht warm, teilweise schon heiss. Seit dieser Zeit (Anfang der 2000er Jahre) benutze ich zur Kühlung einen Notebook-Kühler (Cooling Pad).

Die Firma Aukey hat mir zwei Modelle zum Testen zur Verfügung gestellt. Vor knapp einem Jahr konnte ich bereits das Cooling-Pad mit vier Lüfter testen, welches mir gut gefällt. Das neue Modell ist etwas kleiner und hat zwei eingebaute Lüfter. Auch hier gibt es eine Hintergrundbeleuchtung mittels blauer LEDs.

Notebook Cooling Pad mit zwei Lüfter und Beleuchtung

Das Notebook Cooling Pad CP-R3 ist ein recht kompaktes, leichtes und einfach zu nutzendes Kühlpad. Die Abmessungen von 380 x 280 x 28 mm sind fast identisch mit meinem 17 Zoll Notebook, was dann auch die maximal nutzbare Größe darstellt.

Notebook Kühler für 15-17 Zoll Notebooks / Bild: Amazon.de

Notebook Kühler für 15-17 Zoll Geräte / Bild: Amazon.de

Jedenfalls, wenn das Notebook nicht an den Seiten überstehen soll. Im Vergleich zum großen Kühlpad ist der Neigungswinkel nicht verstellbar. Auch das Abschalten der blauen Hintergrundbeleuchtung ist nicht möglich. Es gibt einen Schalter, der sowohl die Lüfter, als auch die blauen LEDs anschaltet. Die Geschwindigkeit der Lüfter kann hierbei nicht (wie beim großen Modell) variabel eingestellt werden.

Interessant ist dabei, daß man das Cooling Pad auch zweckentfremden, also für verschiedene Geräte nutzen kann. Bei mir ist das z.B. die MPC Live, ein Studiogerät zum Musikmachen. Auch in der MPC gibt es eine CPU / GPU usw., die nach längerer Nutzung warm bzw. heiss werden können. Es muss also nicht unbedingt ein Notebook sein, das Pad kühlt auch vergleichbare Geräte. Dies können Tablets mit Tastatur, convertible Tablet – PCs und ähnliche Geräte sein.

Auf der Rückseite befindet sich der Anschluss für das mitgelieferte USB-Kabel. Vom Notebook (oder eben der MPC Live) kann man die 5 Volt Stromversorgung nutzen, um damit das Cooling Pad mit Strom zu versorgen. Ingesamt gibt es am Pad zwei USB-Anschlüsse, die wie ein Hub funktionieren, es ist also ein weiterer Port vorhanden, damit kein USB-Port “verloren” geht.

Leise Lüfter mit einer guten Kühleigenschaft

Nachdem ich den Lüfter per USB angeschlossen und das Gerät eingeschaltet habe, ist mir gleich die gute Kühlleistung der beiden Lüfter aufgefallen. Die Lautstärkeentwicklung (Noise Level) wird von Aukey mit 20dBA angegeben. Die blauen LEDs sind unscheinbar und strahlen ein wenig zur Seite ab. Tagsüber nimmt man sie kaum wahr, bei Dunkelheit entsteht ein schöner Lichteffekt. Als Kritikpunkte könnte man hier angeben, daß es schön wäre, wenn man die Lüfter in der Geschwindigkeit (und somit in der Lautstärke) einstellen könnte.

CP-R3 Cooling Pad / Bild: Amazon.de

CP-R3 Cooling Pad / Bild: Amazon.de

Auch ein Schalter für die LEDs hätte an der Stelle Sinn gemacht. Auch wenn die LEDs sicher wenig Strom verbrauchen, im Akkubetrieb des Notebooks zählt jede mAh. Was ich sehr gut finde, sind die zwei – ausklappbaren – Standfüße auf der Unterseite. Sie wirken sehr stabil und man muss schon ein wenig Kraft aufbringen, um sie aufzuklappen. Das schafft Vertrauen und man muss nicht befürchten, daß sie von alleine wieder einklappen.

Auf der Oberseite ist ein Metallgitter angebracht, welches von sich aus schon für einen kühlenden Effekt sorgt. Man kann das Pad also auch für eine gewisse Dauer ohne Lüfter nutzen, eine Kühlung ist dadurch bereits gegeben. In der Praxis habe ich den Lüfter also gelegentlich angeschaltet, also immer dann, wenn es unterhalb des Notebooks wieder etwas wärmer wurde. Ein Dauerbetrieb ist also nicht unbedingt nötig.

Fazit: insgesamt gefällt mir das Cooling Pad sehr gut. Es ist stabil und ich kann es auch für meinen “Drumcomputer” benutzten. Die wenigen Kritikpunkte habe ich bereits genannt, dabei berücksichtige ich auch das Preis / Leitungsverhältnis. Für derzeit unter 20 Euro z.B. im Onlineshop macht man sicher nichts falsch, insbesondere wenn man hiermit sein wesentlich teureres Notebook vor einem Hitzetot schützen kann. Weitere interessante Produkte von Aukey werden auch auf der Twitterseite von AukeyDE vorgestellt.

Zusammenfassung
Rezensent:
Technikfreak
Datum:
Produkt:
Notebook Cooling Pad
Autoren Bewertung:
4


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